Die Stadt Coburg ist mit dem Projekt "Coburgerinnen" für den renommierten "Gender Award – Kommune mit Zukunft 2025" nominiert. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen zeichnet mit diesem Preis beispielhafte Gleichstellungsarbeit in Kommunen aus. Insgesamt neun Städte haben sich für den Award qualifiziert. Die Jury wird in den kommenden Wochen vier Preisträgerinnen küren – jeweils zwei Großstädte und zwei kleinere Kommunen. Die Gewinnerinnen des Awards werden im April bekannt gegeben.
Das Projekt "Coburgerinnen" – Frauen in der Geschichte Coburgs
Mit dem Internetportal (Öffnet in einem neuen Tab)rückt Coburg die Lebensgeschichten bedeutender Frauen der Stadt in den Fokus. Während historische Persönlichkeiten wie Königin Victoria oder Anna B. Eckstein weitgehend bekannt sind, stellt das Portal auch weniger bekannte Coburgerinnen vor, deren Wirken die Stadt prägte. Darüber hinaus bietet es zeitgenössischen Frauen eine Plattform: In Interviews teilen sie ihre Erfahrungen und Perspektiven.
Das Projekt wurde von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Coburg, Susanne Müller, der Leiterin der Stadtbücherei, Brigitte Maisch, und dem Historiker Edmund Frey initiiert. Gemeinsam haben sie die Lebensläufe bedeutender Frauen Coburgs zusammengetragen und entwickeln das Portal stetig weiter.
Susanne Müller betont die Bedeutung dieses Projekts: "Frauen haben Coburg ebenso geprägt wie Männer – doch in der Geschichtsschreibung kommen sie oft zu kurz. Mit 'Coburgerinnen' möchten wir das ändern und ihre Leistungen sichtbar machen."