Der Schulweg ist für viele Kinder der erste Schritt in Richtung Eigenständigkeit. Sie lernen, Verantwortung für sich zu übernehmen und sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Doch nicht alle Wege sind ungefährlich – unübersichtliche Kreuzungen, hohes Verkehrsaufkommen oder die Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmenden können zur Herausforderung werden. Hier braucht es Unterstützung, und genau da setzt die Stadt Coburg an.
Gemeinsam mit der Polizei wurden 16 neuralgische Punkte rund um die Grundschulen identifiziert, an denen unterstützend Tätige für Sicherheit sorgen. Sie helfen Kindern, Straßen sicher zu überqueren, behalten den Überblick bei starkem Verkehrsaufkommen und begleiten sie bei Busfahrten.
Nun sind drei Ehrenamtliche ausgeschieden. Für deren Stellen wird daher Ersatz gesucht. Konkret geht es um das Thüringer Kreuz, die Querstraße und die Frankenbrücke. Die Stadt Coburg stellt die nötige Ausrüstung, darunter Warnkleidung und Kelle, bereit. Falls der Einsatzort nur per Bus erreichbar ist, wird eine entsprechende Fahrkarte der SÜC zur Verfügung gestellt. Zudem erhalten alle Schulweghelfenden eine Aufwandsentschädigung von 6,50 Euro pro Stunde.
Die Einsatzzeiten sind meist von 7.30 bis 8 Uhr, 11.20 bis 11.50 Uhr, 12.15 bis 12.45 Uhr sowie 13 bis 13.30 Uhr, können jedoch je nach Schulzeiten variieren. Wer Interesse hat oder Fragen dazu stellen möchte, sich beim Amt für Schulen, Kultur und Bildung bei Christina Büchner (Tel: 09561 89 1406, christina.buechnercoburgde) und Jens Berger (Tel: 09561 89 1404, jens.bergercoburgde) melden.
Folgende Einsatzorte sind noch unbesetzt:
Thüringer Kreuz
Querstraße
Frankenbrücke