1. Welche dieser Erfindungen wurden von Frauen gemacht?
das Fallschirmpaket die Nähmaschine die Aspirin der StaubsaugerRichtig! Das Fallschirmpaket wurde 1915 von Käthe Paulus erfunden.
2. Seit wann dürfen Frauen in Deutschland aktiv wählen?
1891 1902 1918 1930Das ist noch gar nicht so lange her, dass Frauen auf diese Weise mitbestimmen können.
3. Wie viel Prozent der Landtagsabgeordneten sind weiblich?
56,8 % 19,4 % 28,0 %Nicht nur im Bayerischen Landtag (28,3%) oder als Landrätinnen sind (7 von 71) Frauen unterrepräsentiert, sondern auch als Oberbürgermeisterinnen (6 von 54).
4. Wie hoch ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen, wenn sie die gleiche Qualifikation wie Männer haben?
30 % 24 % 10 %Fast die Hälfte der Beschäftigten ist weiblich, allerdings sind nur ein viertel der Frauen auf der ersten Führungsebene vertreten. Je höher die Funktion in einem Unternehmen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese von einer Frau ausgeübt wird.
5. Wie hoch ist der tatsächliche Unterschied im Verdienst zwischen Männern und Frauen bei exakt gleichen Einstellungsmerkmalen in Deutschland (bereinigte Gender Pay Gap)?
Frauen verdienen etwa 11 % weniger als Männer. Frauen verdienen 6 % weniger als Männer. Frauen verdienen dank Gleichstellungsgesetz etwa genauso viel wie Männer.Frauen verdienen in exakt denselben Berufen und bei gleicher Qualifikation 6 % des Bruttogehalts weniger als ihre männlichen Kollegen. Hierbei handelt es sich um den bereinigten Gender Pay Gap, also das geschlechtsspezifische Lohngefälle unter Berücksichtigung wie etwa familiär bedingte Erwerbsunterbrechungen bei Frauen. Der unbereinigte Gender Pay Gap hingegen beträgt 18% Lohnunterschied. Hierbei wird ohne Berücksichtigung struktureller Faktoren lediglich der Bruttostundenlohn zwischen Männern und Frauen verglichen.
6. Bis wann verwaltete der Mann in Deutschland das von seiner Frau in die Ehe eingebrachte Vermögen und verfügte allein über die daraus erwachsenen Zinsen und auch über das Geld aus einer Erwerbstätigkeit der Ehefrau?
1969 1958 1918Bis 1958 hatte der Ehemann nicht nur das Letztentscheidungsrecht in Eheangelegenheiten, sondern auch das alleinige Recht über das Vermögen seiner Ehefrau beliebig zu verfügen. 1958 wurden auch die väterlichen Vorrechte bei der Kindeserziehung eingeschränkt (Gleichberechtigungsgesetz).
7. Wer ist im Job mobiler?
Männer FrauenFast 1/3 aller kinderlosen Single-Frauen in Deutschland ist aus beruflichen Gründen viel unterwegs und zieht häufiger um. Bei den vollerwerbstätigen Männern macht das nur gut jeder Fünfte. Auch bei kinderlosen Paaren sind die Frauen mit 30 Prozent noch flexibler als die Männer mit 27 Prozent. Sobald aber Kinder im Haushalt leben, dreht sich das Blatt: Dann ist noch fast jeder vierte Mann, aber nur noch knapp jede zehnte Frau beruflich viel unterwegs. Räumliche Mobilität für den Job lässt sich nur schwer mit einer aktiven Elternschaft vereinbaren.
8. Wie hoch ist der Anteil von Männern, die nach der Geburt von Kindern in Elternzeit (2 Monate - Vätermonate) gehen?
5 % 12 % 25 %Allerdings nutzen die meisten Männer lediglich die 2 „Vätermonate“, die Frauen gehen zu 49,6 % in Teilzeit.
9. Bis wann durften Männer den Arbeitsplatz ihrer Frau kündigen?
1958 1946 1977Bis 1958 konnten Ehemänner das Beschäftigungsverhältnis ihrer Ehefrauen ohne Gründe und ohne deren Zustimmung nach eigenem Ermessen fristlos kündigen. Dies änderte sich erst mit dem Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes am 01. Juli 1958.
10. Seit wann dürfen Frauen ohne das Einverständnis ihres Mannes in Deutschland eine Erwerbstätigkeit ausführen?
1977 1991 1918Noch bis in das Jahr 1977 waren Frauen in Deutschland auf die Zustimmung ihres Mannes angewiesen, wenn sie einer Berufstätigkeit nachgehen wollten. Das Erste Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts (1. EheRG), das das paritätische Ehemodell regelt, trat erst am 01. Juli 1977 in Kraft.
11. Wie viele unterschiedliche Berufsbilder wählen Mädchen aus den vorhandenen etwa 350 Ausbildungsberufen aus?
Mädchen wählen aus 15 unterschiedlichen Berufen aus. Mädchen wählen aus 42 unterschiedlichen Berufen aus. Mädchen wählen aus 86 unterschiedlichen Berufen aus.Die Top Ten der Berufswahl ist bei den Mädchen wesentlich mehr eingeschränkt als bei den Jungen. Sie wählen immer noch die typischen Frauenberufe und schränken somit ihre Perspektiven erheblich ein. Das Berufswahlverhalten hat weniger mit Begabung zu tun als mit sozialen Rollenzuschreibungen.
12. Wie viel Taschengeld erhalten Mädchen zwischen 9 und 14 Jahre?
Sie erhalten im Schnitt 12 €. Sie erhalten im Schnitt 16 €. Sie erhalten im Schnitt 20 €.Sie erhalten im Schnitt 16 €, im Vergleich zu den Jungs die 19 € erhalten. Ausschlaggebend dabei ist sicherlich die konventionelle Rollenvorstellung der Eltern. Auch bei der Hausarbeit müssen die Mädchen in jedem zweiten Haushalt mehr leisten als die Söhne. Die im Jugendalter eingeübte Rollenverteilung, werden auch im Erwachsenenalter beibehalten (so die Studie).